3. Advent

Die drei Lichter an der Stirnseite eines Schienenfahrzeugs sind ein in Europa allgemein übliches Signal. Damit weiß man, dass einem ein Zug entgegen kommt…

Was hat jetzt dieses Signal mit dem dritten Advent zu tun? Nun, oft kommt es einem so vor, dass die Zeit bis Weihnachten rast wie ein Expresszug. Wäre es tatsächlich so, könnte man sich in der Adventszeit eigentlich entspannt zurücklehnen, denn zumindest in Deutschland gibt es täglich mehrere Tausend verspätete Züge. Aber warum sollte man sich in der Adventszeit mal nicht entspannt zurücklehnen können? Weil der Weihnachtsstress vor der Tür steht? Geschenke kaufen? Was soll ich schenken? SOS (Socken Oberhemd Schlips) für IHN 🙁 und eine Küchenmaschine oder ein neuer Staubsauber für SIE 🙁 ?  Wie heißt noch gleich das allerneueste Smartphone für ES 🙁 ? Schon jetzt an Umtausch denken? Was soll nur auf der Festtafel stehen? Muss man sich die angefutterten Pfunde mit guten Vorsätzen am Neujahrstag wieder abstrampeln? Kommt die ganze Verwandschaft zu Besuch? Auch der fiese Onkel Jupp? Hoffentlich kommt er mit dem Zug…

Vielleicht vergisst man im ganzen vorweihnachtlichen Stress, dass möglicherweise Weihnachten einen ganz anderen Sinn haben könnte als banale Zwänge und kommerzielle Nöte?

Es ist jedenfalls höchste Eisenbahn um einen Gang herunter zu schalten um nicht vom selbstgemachten Stress überrollt zu werden. Aber dafür gibt es ja drei Lichter – am Adventskranz…

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